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Aktualisiert: vor 2 Tage 21 Stunden

+++ Alle Architektur-Meldungen im BauNetz +++

Fr, 03.04.2020 - 20:18
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Kategorien: Architektur

In die Höhe gedacht - Große und kleine Aufstockungen

Do, 19.03.2020 - 15:36


19.03.2020
Das Bauland ist knapp und wird noch dazu immer teurer. Um den Bedarf an zusätzlichen Flächen dennoch zu decken, muss künftig mehr in die Höhe gebaut werden. Die Deutschlandstudie 2019 der TU Darmstadt und des Pestel Instituts, die das BauNetz im vergangenen Jahr vorgestellt hat, beschäftigte sich vor allem mit den Möglichkeiten der Wohnraumentwicklung durch Aufstockung und Umnutzung von Nichtwohngebäuden. Die 212 Loftwohnungen von Mei Architects, die am Hafen von Rotterdam auf einer bestehenden Lagerhalle von 1922 errichtet wurden, zeigen das große Potential, das über solchen ein- bis zweigeschossigen Flachdachkonstruktionen schlummert. Doch auch in anderen Bereichen und kleineren Dimensionen wurde in den letzten Jahren aufgestockt. So entstanden zum Beispiel in Hamburg durch einen gläsernen Ausbau von LH Architekten helle Büroräume auf der alten Oberpostdirektion, in Aberdeen wurden im neuen Dach des Museums von Hoskins Architects Räume für Wechselausstellungen geschaffen, und in der Klinik bei Lausanne von 2b architectes ergeben sich nun über die Baumkronen hinweg weite Ausblicke in die umgebende Landschaft. (tp) Titelbild: Museumsumbau von Hoskins Architects, Foto von Dapple...
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Kategorien: Architektur

Sandstein fürs Gemeindezentrum - Spiecker Sautter Lauer in Forchheim

Do, 19.03.2020 - 14:40


19.03.2020
Im Süden Deutschlands, nordwestlich von Freiburg und nur knapp zehn Kilometer von der französischen Grenze entfernt, liegt Forchheim am Kaiserstuhl, eine kleine Gemeinde mit 1.400 Einwohner*innen. Im Jahr 2011 hatte man im Rahmen eines Bürgerentscheides beschlossen, den dicht bebauten Ortskern umzugestalten. Dafür sollte ein neues Gemeindezentrum errichtet, der Kirchvorplatz neu gestaltet und das ehemalige Pfarrhaus zum Rathaus umgebaut werden. Den ausgelobten Wettbewerb konnte 2014 das Freiburger Büro Spiecker Sautter Lauer Architekten für sich entscheiden. In einem flachen Neubau ist das neue Gemeindezentrum mit großem Veranstaltungssaal und Räumen für lokale Vereine untergebracht, die als spätere Nutzer*innen in die Planung einbezogen waren. Über einen gemeinsamen, zum Kirchplatz orientierten Eingangsbereich ist auch das sanierte Rathaus barrierefrei erschlossen. Eine durchgehende Pflasterung verbindet das Ensemble mit dem nahen Kindergarten und schafft so einen richtigen Dorfplatz mit der Kirche St. Johannes Baptista in der Mitte. Die 2.912 Quadratmeter Bruttogeschossfläche des Neubaus verteilen sich auf zwei Geschosse, wobei sich eines, um optisch nicht zu sehr aufzutragen,...
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Kategorien: Architektur

Respekt für den Nussbaum - Parkhaus in Ditzingen von Barkow Leibinger

Mi, 18.03.2020 - 14:59


18.03.2020
Im Jahr 1923 erwarb Christian Trumpf zusammen mit zwei Partnern die mechanische Werkstätte Julius Geiger GmbH in Stuttgart. Das Unternehmen stellte anfangs motorbetriebene Handscheren zum Schneiden von Blech her, außerdem biegsame Wellen, die unter anderem bei Maschinen zur Metallbearbeitung zum Einsatz kommen. Heute zählt Trumpf zu den weltweit größten Anbietern von Laser- und Werkzeugmaschinen. Auf dem Firmencampus am Trumpf- Stammsitz in Ditzingen bei Stuttgart hat das Berliner Büro Barkow Leibinger in den letzten 20 Jahren mehrere Bauten für Produktion und Verwaltung errichtet. Nun ist auf der Fläche eines alten Mitarbeiterparkplatzes ein Parkhaus hinzu gekommen. Es ist in zwei Teile gegliedert, die entlang der Längsachse verschoben sind, um einen auf dem Gelände bestehenden Nussbaum zu erhalten, wie die Architekten betonen. Das Gebäude bietet neben 900 Stellplätzen für Autos auch Platz für 172 Fahrräder. Darüber hinaus steht den ankommenden Fahrradfahrern ein unterirdischer Umkleidebereich zur Verfügung, damit sie nicht verschwitzt und in bunte Lycraleibchen gehüllt ihr Tagwerk verrichten müssen. Bisher sind über 80 Parkplätze mit Ladestationen ausgerüstet, an denen es möglich...
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Kategorien: Architektur

Totalumbau am Bodensee - Volksschule in Wolfurt von Schenker Salvi Weber Architekten

Mi, 18.03.2020 - 14:36


18.03.2020
Die Kleinstadt Wolfurt liegt südöstlich des Bodensees zwischen den beiden Vorarlberger Städten Bregenz und Dornbirn. Ähnlich wie viele Nachbargemeinden besteht der Ort hauptsächlich aus Einfamilienhäusern. Die Gegend fällt durch eine starke Zersiedelung auf. Die Einwohnerzahlen in der Region steigen aber gleichzeitig kontinuierlich an, und so ist Wolfurt effektiv mit den Nachbarorten Schwarzach und Lauterach zusammengewachsen. Die bestehende Volksschule Bütze hat damit einen vergrößerten Einzugsbereich und sollte infolgedessen im Auftrag der Gemeinde erweitert werden. Den 2015 ausgeschriebenen Wettbewerb gewann das Wiener Büro Schenker Salvi Weber Architekten. Das ungewöhnliche Konzept der Architekt*innen sah vor, den dreigeschossigen Bestand aus den 60er Jahren vollständig zu sanieren und den in den 90ern ergänzten Gebäudeteil aus bauphysikalischen Gründen größtenteils abzutragen. Nur die hohe, für Volleyball zertifizierte Turnhalle im Untergeschoss wurde saniert und schließlich mit zwei neuen Stockwerken überbaut. Das Resultat: Ein sechzig Meter langer und siebenundzwanzig Meter tiefer Neubau aus Holztragwerk ergänzt nun die Schulanlage. Mit seiner flächigen Holzfassade und der...
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Kategorien: Architektur

Wohnen in Balkonien - Eckbebauung von KWK Promes in Kattowitz

Mi, 18.03.2020 - 14:33


18.03.2020
Die Spuren der Blütezeit von Kattowitz zwischen den beiden Kriegen des vergangenen Jahrhunderts sind vielfältig. Eine davon führt zum dem 1934 fertig gestellten Hochhaus Drapacz Chmur, einem der ersten Stahlskelettbauten Polens, dessen Name so viel wie Wolkenkratzer bedeutet. Eine andere Spur sind Ablagerungen von Ruß als Rückstand der Verbrennung von Steinkohle, deren reiche Vorkommen neben der Metallindustrie Grundlage für das Florieren der Stadt waren. So ist das Grau vieler Fassaden, auch das jenes Wolkenkratzers, auf Ruß zurückzuführen. Entlang dieser beiden Verweise schreibt sich laut seiner Architekt*innen das Wohnhaus Unikato von KWK Promes in den Stadtraum von Kattowitz ein. Es befindet sich einen kurzen Spaziergang entfernt von Drapacz Chmur, in einer reinen Wohngegend südwestlich des Stadtzentrums, und ist ein Beispiel dafür, wie trotz engen Budgetrahmens und mit einfachen Mitteln eine charakteristische Anmutung erschaffen werden kann. Es ist der Umgang mit den Balkonen, die in ihrer geschlossenen, monolithischen Form auch zu jenem besagtem Wolkenkratzer gehören könnten. Und es ist die Farbgebung der dunkelgrauen Putzfassade, die bewusst dessen vergraute Fassaden...
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Kategorien: Architektur

Überkragende Referenzen - Touristeninformation in Brixen von MoDus Architects

Mo, 02.03.2020 - 15:33


02.03.2020
Früher konnten sich die Besucher*innen von Brixen in einem eingeschossigen Pavillon über das touristische Angebot informieren. Dessen knallige Farbe sorgte zwar für Aufmerksamkeit, kontrastierte aber auch ziemlich mit der Nachbarschaft. Ein Neubau am gleichen Ort geht nun den umgekehrten Weg. Die Farbigkeit ist gedeckter, die Formensprache dafür deutlich spektakulärer. Warum dies besser funktioniert, zeigt sich beim Praxistest im Südtirol-Urlaub. Von Gregor Harbusch Dass Bauten in der Realität oft nicht so aussehen wie auf Fotos, ist bekannt. Und dass gute Fotograf*innen aus einem Projekt ein Maximum herausholen können, versteht sich von selbst. Bei der neuen Touristeninformation in Brixen schoss der Fotograf aber über das Ziel hinaus. Was hier an spektakulären Perspektiven geliefert wird, hätte es gar nicht gebraucht. Eine entscheidende Qualität des Entwurfs von MoDus Architects (Brixen) tritt dadurch nämlich etwas in den Hintergrund: Das Haus fügt sich trotz seiner sehr individuellen Form gekonnt in die heterogene Struktur am Rande der Altstadt ein. Mehr noch: Der Sichtbetonmonolith leistet sich nicht nur einen starken Auftritt, sondern ordnet die Umgebung auf geradezu...
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Kategorien: Architektur

Buchtipp: Stadt aneignen - Architecture of Appropriation. On Squatting As Spatial Practice

Mi, 12.02.2020 - 17:06


12.02.2020
Der kulturelle Freihafen ADM in Amsterdam galt als eine der europaweit größten selbstorganisierten Communities mit über 100 Bewohner*innen aller Altersklassen. Das aufgegebene Hafengelände mit großem Hallenbau im Zentrum war 1987 und dann wieder ab 1997 besetzt. Als alternatives Projekt mit in Eigenregie errichteten Strukturen bot es diversen Akteuren Raum zum Leben und Arbeiten und trug mit Gemeinschaftsgärten und Veranstaltungen zum nichtkommerziellen Kulturangebot der Stadt bei. Vor fast genau einem Jahr folgte die Zwangsräumung. Die Publikation Architecture of Appropriation. On Squatting as Spacial Practice geht den in den Niederlanden seit den 1970er Jahren populären Praktiken der Aneignung und Besetzung städtischer Räume auf den Grund. Neben dem ADM werden weitere Projekte mit ihrer jeweiligen historischen Rolle in der Stadtentwicklung und aktuellen Problematiken in den Fokus genommen: Plantage Dok, Vluchtmaat und Wijde Heisteeg 7 in Amsterdam, Poortgebouw in Rotterdam und Landbouwbelang in Maastricht. Die Herausgeber René Boer, Marina Otero Verzier und Katía Truijen haben einen Schatz an Architekturzeichnungen, Fotografien, Interviews und Archivmaterial zusammengetragen und...
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Kategorien: Architektur

Buchtipp: Blicke in den Untergrund - Soviet Metro Stations

Mi, 18.12.2019 - 08:42


17.12.2019
Die U-Bahn-Netze der ehemaligen UdSSR sollen ein Lieblingsprojekt Stalins gewesen sein. Als Fanal für eine neue Zukunft wurden die unterirdische Systeme in verschiedenen Städten zu einer Frage des sozialistischen Prestiges. Ihre Stationen spiegeln eine vielfältige Architektur wider: von sozialistischem Klassizismus mit Marmor und Kronleuchtern über einen futuristischen bis hin zum sachlichen Stil. Diese Vielfalt, die jeden Tag Millionen von Pendlern umgibt, zeigt Christopher Herwig in seinem Fotoband Soviet Metro Stations, den er bei Fuel publiziert hat. Besuche in Moskau und Taschkent weckten das Interesse des Reisefotografen und Dokumentarfilmers für die unterirdische Architektur. Seit Beginn des Metrobaus in den frühen 1930ern in Moskau war vorgesehen, die unterirdischen Anlagen auch als Luftschutzbunker zu nutzen. Im Kalten Krieg stattete man viele der U-Bahnstationen mit hermetisch verschließbaren Toren aus, um sie im Falle eines Atomschlags als Schutzräume nutzen zu können. Deshalb galten sie zu dieser Zeit als militärische Stätten. Das Fotografieren war strengstens verboten. Dieses Verbot wurde nach Ende des Kalten Krieges aufgehoben. Heute kursieren viele Fotografien der...
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Kategorien: Architektur

Nano in Ulm - Forschungszentrum von Heinle, Wischer und Partner

Di, 17.12.2019 - 14:53


17.12.2019
Forschen auf Spitzenniveau, mit diesen Worten weihte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann das Zentrum für Quanten- und Biowissenschaften der Universität Ulm ein. Geplant wurde das Gebäude durch das Stuttgarter Büro Heinle, Wischer und Partner , die mit dem 23-Millionen-Euro-Neubau nach dem MAIN für die Universität in Chemnitz und dem Krebsforschungszentrum in Heidelberg ein weiteres Mal ihre Expertise im Bereich Forschungsgebäude unter Beweis stellen konnten. Die dreistöckige Kubatur liegt inmitten des Campusgeländes der Universität Ulm. Zur einen Seite öffnet sich das Gebäude dem angrenzenden Botanischen Garten, die straßenseitigen Fassaden sind zum Hauptgebäude der Universität aus den 1970er Jahren ausgerichtet. Seiner Nutzung entsprechend, wirkt der Baukörper nicht gerade verspielt. Er gibt sich dafür umso stringenter in Gliederung und Materialität. Vorgefertigte Beton-Elemente und horizontale Fensterbänder mit schlichten Glasfassaden prägen Außenansicht wie auch die Fassaden um den Innenhof. Der ist einseitig geöffnet und auch aus der Umgebung zugänglich. Seine sachliche Gestaltung wird einzig von einer rosafarbenen Metallskulptur der Künstlerin Madeleine...
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